| Roll against Ozone 1996 - Reisebericht Helsingborg - Basel |
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Seite 1 von 4 Helsingborg-Kopenhagen (23.7.96-24.7.96)Am 23. Juli setzen wir mit der Fähre nach Dänemark über. Wir fahren immer noch auf den vierrädrigen 'Maxxum' und wechseln den ersten Satz Rollen nach 600 km aus. Die Schmerzen an Schuhrand und Achillessehne, welche uns beunruhigt hatten, sind praktisch verflogen, was uns einmal mehr realisieren lässt, wie risikoreich wir planen mussten: Eine einzige Gelenkentzündung, eine Grippe, ein Fehltritt, alltägliche Bagatellen, könnten uns jederzeit aus dem Zeitplan werfen und die geplanten Anlässe gefährden. Wir zerbrechen uns darüber allerdings nicht die Köpfe sondern fahren einfach von Tag zu Tag, konzentrieren uns auf den Moment. Der nächste Ruhetag findet in Kopenhagen statt. Wie schon in Göteborg nutzen wir diesen nicht zu kultureller Bereicherung oder Sightseeing, sondern rennen von früh bis spät jenen Dingen nach, welche wir im normalen Alltag vernachlässigen müssen: Wir haben viel Gepäck nach Kopenhagen geschickt, welches nun endgültig zurück nach Bern spediert wird. Das Bündner Tagblatt erhält einen ersten Artikel von uns per Fax und die BUND-Jugend erfährt per Telefon dass wir im Zeitplan sind, wir machen Service am Rollmaterial, waschen unsere Kleider, etc. Die Schweizer Botschaft hat uns hier nicht nur ein herrliches Zimmer vermittelt, sondern auch noch einen Presselunch organisiert. Der Botschafter Herr von Graffenried und sein Botschaftsrat Herr Peter Reinhardt sind dabei persönlich anwesend und wir finden in ihnen sympathische und interessante Gesprächspartner und fühlen uns von ihrem Engagement für 'Roll against Ozone' sehr geehrt, um nicht zu sagen tief berührt. Das EDA hält die Schweizer Vertretungen von Bern aus auf dem laufenden über das Projekt, was wohl massgeblich Herrn Mosers Echo aus Oslo zu verdanken ist. |
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