plakat-voll.jpg

TWIKE Tours earthwide

Empfehlungen
Roll against Ozone 1996 - Reisebericht Basel-Milano E-mail
Artikel Inhalt:
Roll against Ozone 1996 - Reisebericht Basel-Milano
Chur-Splügen-Passo di San Bernardino-Bellinzona (24.8.96-25.8.96)
Bellinzona-Mendrisio-Milano (26.8.96-27.8.96)
Kommentare
Google!

Basel-Biel-OIten- Zürich-Niederurnen-Chur (16.8.96-22.8.96)

An der Grenze zur Schweiz werden wir von Wilfried Baier mit Elektrofahrrädern und von den Basler Solarkurieren mit verschiedenen LEMs abgeholt und auf den Marktplatz geführt. Mit dabei sind ein Duzend Skaterinnen, einige 'gewöhnliche' Fahrräder und wieder das 'Twike'. Während in Deutschland in unserem Programm Tageszeitungen und Politikerinnen im Zentrum gestanden haben, sind es nun endlich die Fahrzeuge, die diesen Platz einnehmen. Zum ersten Mal seit Wochen, werden die Medien nicht mehr von der BUND-Jugend auf den Plan gerufen und es erscheint konsequenterweise kein einziger Journalist auf dem Marktplatz in Basel. Das ist mehr als bedauerlich wenn man bedenkt, dass wir zum ersten Mal praktisch die ganze Palette abgasfreier Fahrzeuge präsentieren könnten.

Ab Basel nimmt 'Roll against Ozone' eine neue Form an: Die 'Allewetter' weicht dem 'Twike' als Begleitfahrzeug, was uns läuferisch entlastet. Das 'Twike' fährt autonom mit dem Gepäck hinter uns her, sodass wir uns ganz auf das Skaten konzentrieren können. Wir steigen wieder auf die fünfrädrigen 'Rollerblade Fusion 10K' um und erhöhen die Reisegeschwindigkeit auf über 30 km/h. Marc Stammbach wird, wie geplant, von Maeni Mueggler abgelöst, was gruppendynamisch neue Impulse gibt. Wir spüren den Heimvorteil in der Tatsache, dass wir im Vorfeld gute Kontakte aufbauen konnten und ein entsprechend reiches Rahmenprogramm die Aktion begleitet. In Biel findet am Vormittag der Abfahrt ein Empfang statt, welcher von Jungpolitikern und Umweltgruppen organisiert wird. Die Fahrt nach Bern wird von einem Umzug mit über fünfzig Mitfahrerinnen auf Fahrrädern, Liegerädern, Tandems, einer Rishka, Rollschuhen etc. begleitet. TeleBärn dreht Bilder von einem Liegerad und vom Beifahrersitz des 'Twikes' aus. In Bern selbst gibt es wieder einen politischen Empfang auf dem Bärenplatz und einen weiteren Brief, den wir nach Rom bringen. Absender ist der Berner Bürgermeister, Dr. Klaus Baumgartner, Adressant sein Römer Kollege, Dott. Francesco Rutelli. 2bericht000-17.jpgOrganisiert wird dieser 2bericht000-18.jpgAnlass von Bruno Schmucki von der IG-Velo Bern. 


 

 


Der Standard der Events ist professioneller geworden und die Medien berichten sehr dicht. Schulklassen begleiten uns an den folgenden Tagen über kleinere Abschnitte von Etappen, mehrer Umweltorganisationen und politische Parteien haben sich untereinander und mit anderen Stellen koordiniert. In Olten wird zur Feier des Tages sogar die Hauptgasse (Kirchstrasse) für den Autoverkehr gesperrt und für Effizienz, Lautlosigkeit und Abgasfreiheit freigegeben. Das Burgdorfer 'extra-energy' Bike 'Flyer', ein Produkt dreier Schweizer Jungunternehmer, fliegt über die Strasse, Skater kurven dazwischen, eine indische Rishka, Tretroller, zwei 'Twike's, Musik, Würstchen, Fotografen und Politiker, Umweltorganisationen, 'Sportwelt Olten' und die Elektrofahrzeuge der Gemeinde sind mit von der Partie. Es lässt sich gut träumen zu diesem Bild: Wir hätten nichts dagegen, wenn man häufiger auf der Strasse skaten könnte, dazu Musik läuft und 'Flyer' rumflitzen. Das ist Lifestyle.

2bericht000-20.jpgTags darauf findet ein ähnlicher Anlass auf dem Bürkliplatz in der Zürcher City statt. Wieder sind verschiedenste Veranstalterinnen mit im Spiel und ein Haufen junger und weniger junger Leute haben Spass an der Sache. Mit bei den Organisatorinnen des Anlassen sind Leute der Verkehrshalbierungs Initiative 'Umverkehr'. Wir sind glücklich darüber, dass sie unsere Impulse aufnehmen und möglicherweise sogar in ihrem Programm umsetzen können. Nach dem BLICK-Artikel vom 17.8.96 ist nun die NZZ die zweite grosse Schweizer Zeitung, welche über 'Roll against Ozone' berichtet: Anders als der Blick, legt die NZZ ihr Augenmerk weniger auf die Verrücktheit der Rollschuhfahrt, als vielmehr auf die anderen Fortbewegungsmittel und deren wirtschaftliches und verkehrstechnisches Potential. Der Artikel wird in einem verkehrspolitischen Umfeld präsentiert, was sehr unserm Geschmack entspricht.

 images/rollagainstozone/2bericht000-22.jpg



 
< vorheriger Artikel   nächster Artikel >
by www.stalders.com on joomla